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„Stralsund liegt zentral“ – eine Aussage die in vielen Zusammenhängen wahrscheinlich eher nicht zutrifft. Aber nachdem die mehrere hundert Kilometer lange Anreise hinter einem liegt und man das Gelände des Störtebeker Brauquartiers betritt, stellt man fest, dass zentral immer auch eine Frage der Perspektive ist. Am 13. und 14. September 2019 liegt Stralsund ganz klar im Fokus der deutschen Hobbybrauerszene. Bereits zum dritten Mal organisiert Jens Reineke, Innovationsmanager der Störtebeker Braumanufaktur, die Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer.

Bereits am Freitag, den 13. September, treffen ab Nachmittag die Hobbybrauer zur Registrierung im Brauquartier ein und geben ihre Wettbewerbsbiere in die Kühlung. Ab 18 Uhr gibt es am Vorabend des offiziellen Festivaltags ein Get-Together mit Freibier, von den Freien Brauern gesponsort. Die familiäre Stimmung, gegenseitiges Austauschen und Bier-fachsimpeln – für die Hobbybrauer schon ein erstes Highlight.

 

 

Wieder eine Rekordbeteiligung: 150 Teilnehmer kämpfen um den Titel des Deutschen Meisters der Hobbybrauer
Wieder eine Rekordbeteiligung: 150 Teilnehmer kämpfen um den Titel des Deutschen Meisters der Hobbybrauer

 

150 Teilnehmer am Wettbewerb um den Preis des besten deutschen Hobbybrauers – auch 2019 wieder eine Rekordbeteiligung. Reineke freut sich über die Resonanz, die die Veranstaltung bei den Hobbybrauern findet: „Wir freuen uns natürlich, dem Thema eine Plattform von nationalem Charakter geben zu können, auf der Hobbybrauer sich austauschen, weiterbilden und auch präsentieren können. Wo sie Feedback für ihre Biere bekommen und für das, was sie zu Hause tun. Es freut uns auch, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird und immer mehr Hobbybrauer aus ganz Deutschland den Weg nach Stralsund auf sich nehmen. Das ist das beste Lob, das wir bekommen können. Wir haben hier mit dem Störtebeker Brauquartier eine sehr schöne Location und einen großen Veranstaltungsbereich, der genug Platz für Wettbewerb, Ausstellung, Festival und Workshops bietet.“

 

Die Jury wartet auf die ersten Proben zur Verkostung
Die Jury wartet auf die ersten Proben zur Verkostung

 

Für die Mitglieder der Jury beginnt Samstag, der 14. September, gleich in der Früh mit echter Arbeit. Von wegen, gemütlich beisammensitzen und Bier trinken, es ist einiges zu leisten. Zum einen bekommt jeder Teilnehmer, der ein Bier zum Wettbewerb einreicht, eine vollständige sensorische und analytische Beschreibung seines Biers, das gehört zum Service beim Wettbewerb. Aussehen, Geschmack und Aromatik der Biere werden also bis ins Detail charakterisiert. Dann folgt Gruppenarbeit – jedes der sechs Jury-Panels der Vorrunde muss sich als Gruppe auf die vier besten Biere einigen, die ins Halbfinale geschickt werden. Einen Konsens zu finden, gestaltet sich manchmal einfacher, manchmal schwieriger.

Ab Mittag strömen die ersten Besucher auf das Gelände des Störtebeker Brauquartiers und füllen stetig das Freigelände und die zweieinhalb Stockwerke, auf denen die Hobbybrauer ihre Kreationen ausschenken. Neben dem Wettbewerbsbierstil zusätzlich noch ein Kreativbier. Die Besucher bekommen am Eintritt dazu ein Verkostungsglas mit fünf roten Jetons – die können sie an den Ausschankständen gegen eine Verkostungsprobe eintauschen. Ein zusätzlicher weißer Jeton dient zur Stimmabgabe für die Ermittlung des Publikumsbiers.

 

Vom Rohstoff bis zum Holzfass: was Hobbybrauerherzen höher schlagen lässt
Vom Rohstoff bis zum Holzfass: Alles was Hobbybrauerherzen höher schlagen lässt

 

Ein weiteres Highlight sind in diesem Jahr wieder der Ausstellungsbereich und die Workshops der Home & Craft by drinktec, die begleitend zur Deutschen Meisterschaft stattfindet. Auf der Ausstellungsfläche finden die Besucher von Rohstoffen über Zubehör zum Brauen und ganze Brauanlagen für den Heimbraubedarf bis hin zu Holzfässern alles, was das Heimbrauerherz höher schlagen lässt. Die spannenden Workshops zu den Themen Brauwasser und Möglichkeiten des Hopfeneinsatzes sind gut besucht, um nicht zu sagen vollkommen ausgebucht.

 

Und der Sieger ist (Trommelwirbel) ...

Am Abend gegen 20 Uhr ist es dann endlich soweit. Die Jury hat ihr Urteil gefällt und Störtebeker Innovationsmanager Jens Reineke verkündet die Sieger: Markus J. Kohrt, Sarah Moor und Sebastian Winter aus Oersdorf, Schleswig-Holstein, konnten mit ihrem Brut IPA „Gröner Bagalut“ die Jury überzeugen. „Mit seinen tropisch-fruchtigen Hopfenaromen, den leichten Rieslingnoten und dem sehr trockenen, schlanken Trunk setzte sich das Brut IPA von „Gröner Bagalut“ ganz klar gegen die Biere der anderen Teilnehmer durch“, sagt Reineke. Platz zwei geht an Jan Mordhorst aus Seevetal, Niedersachsen, Platz drei an Sebastian Below aus Bad Kleinen, Mecklenburg-Vorpommern. Für die Gewinner steht nun ein gemeinsamer Brautag bei der Störtebeker Braumanufaktur auf dem Programm. „Wir freuen uns schon sehr darauf, das Brut IPA von Markus, Sarah und Sebastian bei uns einzubrauen – ein Bierstil, der auch für uns neu ist“, sagt Störtebeker Innovationsmanager Jens Reineke. Vom fertigen Bier bekommen die Gewinner 40 Kisten nach Hause geliefert. Als Sachpreis erhält die Braugruppe außerdem eine Brauanlage, eine Schankanlage oder eine Bier-Reise ins Land ihrer Wahl. Doch das ist nicht der einzige Preis der Braugruppe „Gröner Bagalut“: Die drei Hobbybrauer überzeugen auch im Publikumswettbewerb und landen auf dem dritten Platz der Kreativbiere.

 

Volles Haus: 1300 Besucher drängten sich an den Ausschankständen
Volles Haus: 1300 Besucher drängen sich an den Ausschankständen

 

Den Publikumspreis brauten Tobias Witt und Maria Hirschbeck aus Hamburg. Ihr „KIPZ“ – Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Zimt – kommt bei den Festivalbesuchern besonders gut an und erhält die meisten „weißen Jetons“. Der Siegerpreis: Einbrauen ihres Kreativbieres bei BRLO in Berlin. Braumeister Michael Lembke von BRLO ist erleichtert, dass nicht das Kirschbier der Braugruppe Gröner Bagalut den ersten Platz beim Publikumsbier belegt hat: 13 Kilogramm Kirschen auf 30 Liter Bier? Man kann sich nun selbst ausrechnen, wieviel Kirschen man da bei einer Sudgröße von 30 hl benötigen würde …

 

Würdige Sieger: Braugruppe
Würdige Sieger: Braugruppe „Gröner Bagalut“ brauten das beste Brut IPA

 

Fazit: tolles Wetter und hervorragende Stimmung bei der 3. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer. Ein harter Wettkampf mit einem neuen Teilnehmerrekord. Und am Schluss: würdige Sieger. Innovationsmanager Reineke ist sehr zufrieden: „Die 3. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer war für alle Beteiligten ein großer Erfolg.“ Und zum Schluss gleich noch ein Save-the-date: im kommenden Jahr wird die 4. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer wieder zusammen mit der Home & Craft am 11. und 12. September im Störtebeker Brauquartier in Stralsund stattfinden.

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