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How-To


		
						
	
		

					
			

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Unter dem Label „Rotbier“ laufen eine ganze Reihe von Bieren – unter Bezeichnungen wie „Rötliches Lager“, „Europäisches Rotes Lager“ oder „Rotes Untergäriges“. Als regionale Sorten sind z. B. das belgische und das Nürnberger Rotbier zu nennen. Im angelsächsischen Sprachraum haben die „Red Ales“ Tradition, siehe auch Irish Red Ale. Die folgende Rezeptinspiration von Horst Dornbusch stellt ein generisches untergäriges, süffiges Rotbier mit milden Hopfennoten dar.

Es handelt sich bei diesem roten Lager um ein sehr simples, rezentes, untergäriges Infusionsbier. Es hat einen rötlichen Schimmer, eine delikate Hopfenbittere und ein leicht blumiges Hopfenaroma. In der Farbe ähnelt es einem Wiener Lager oder einem Irish Red Ale. Im Abgang weist es eine leichte Restsüße auf. Die Hefe soll möglichst sauber arbeiten, ohne viele Ester zu produzieren.

 

Original Nürnberger Rotbier der Nürnberger Schanzenbräu Brauerei (Foto: Markus Spiske on Unsplash)
Original Nürnberger Rotbier der Nürnberger Schanzenbräu Brauerei (Foto: Markus Spiske on Unsplash)

 

Das sagt das Rezept

Stammwürze: 11,5 Prozent
Restextrakt: 2,75 Prozent
Bittereinheiten: 22 BE
Farbe: 29 EBC
Alkohol: 4,7 Volumenprozent

 

Zutaten (gerundet) bei einer Sudhausausbeute von rund 65 Prozent für 20 Liter:

Malz Prozent kg
Wiener 82 3,08
CaraMünch® II 10 0,37
Carared® 5 0,18
Melanoidin 3 0,11
Gesamtschüttung 100 3,75

 

Hopfen Prozent Alpha g
Bitter: Spalt 4,0 31
Aroma: Smaragd 5,0 37

 

Hefe Sauber arbeitende, bayerische oder dänische, untergärige Hefe

 

Infusion. Einmaischen bei 65 °C. 30 min Rast. Temperatur auf 72 °C hochfahren. 20 min Rast. Temperatur auf 78 °C hochfahren. Im Kreislauf pumpen, bis die Würze blank läuft. Abläutern. 90 min kochen. Bitterhopfen nach 15 min. Aromahopfen in den Whirlpool. 1 Woche Hauptgärung bei etwa 9 °C. Schlauchen. 10 Tage Nachgärung. Temperatur auf 1 °C herunterfahren. 2 Wochen reifen lassen. CO2-Gehalt etwa 5,5 g/l.

 

Das sagst du!

Wie hältst du es mit dem Rotbier? Benötigt ein Rotbier deiner Meinung nach auch noch eine Portion Rauch? Wie sieht deine Interpretation aus, und hast du dich vielleicht schon einmal an einem „Roten Bock“ probiert? Wir freuen uns auf deine Kommentare unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.