Bierwissen

Brauer haben eine eigene Sprache ‒ Wir sorgen für Verständigung. In unserem Glossar findet ihr die wichtigsten Begriffe rund ums Bierbrauen kurz und knapp erklärt. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Markus Metzger, Berufsschule Karlstadt und Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer, der mit seinem Glossar den Grundstein für unser Nachschlagewerk gelegt hat.
Term Definition
Verweilzeit (FlaWaMa)
Verzuckerung der Stärke

dritter Teilvorgang beim Stärkeabbau in der Maische, bei dem durch -und -Amylase zunehmend jodnormale Zucker gebildet werden

Vicinale Diketone

Gärungsnebenprodukte, die bei Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes dem Bier einen unreinen, süßlichen Geruch und Geschmack geben; Diacetyl ist ein vicinales Diketon Vierwalzen-Mühle: Schrotmühle, die mit zwei Walzenpaaren arbeitet

Viskosität

die Zähigkeit einer Flüssigkeit; je höher die Temperatur einer Flüssigkeit ist, desto dünnflüssiger ist sie (geringe Viskosität); je konzentrierter die Flüssigkeit ist, desto dickflüssiger ist sie (hohe Viskosität)

Vitascope

Gerät, das im Labor zur Bestimmung der Keimfähigkeit mit der Färbemethode benötigt wird

Vollbier

Bier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 11,0 % und weniger als 16,0 % (Bereich 11,00 bis 15,99 %)

Vollgerste
Vollgut

alle gefüllten Transportgebinde

Vollmundigkeit

Geschmackseindruck, den der unvergorene Extraktgehalt des Bieres beim Trunk vermittelt

Volumetrische Abfüllung

Füllmethode für Gebinde, bei der das Füllvolumen der Flüssigkeit zunächst in einer separaten Kammer des Füllers genau abgemessen wird und erst dann in das zu füllende Gebinde einströmt

Vorderwürze

die flüssigen Bestandteile der Maische (gelöster Extrakt und Wasser) nach ihrem Abläutern also vor dem Anschwänzen (= Überschwänzen)

Vorfiltration

Entfernung grober Trübungsbildner (v.a. Hefezellen) aus dem Bier

Vorfluter

in der Abwassertechnik alle natürlichen Gewässer, z.B. Bäche, Flüsse, Seen usw.

Vorlaufgefäß

Auffanggefäß als Zwischentank (Puffertank) vor allem beim Abläutern; bei Sudfolge nimmt das Vorlaufgefäß bei noch besetztem Läuterbottich die abgeläuterte Vorderwürze auf

Vormaischen

Benetzen des Malzschrotes mit Brauwasser im Zulaufrohr des Schrotes zum Maischbottich, um Mehlverluste zu vermeiden; auch: Vermischen der entmischten Rastmaische vor dem Aufmaischen durch Einfahren des Rührwerks im Maischgefäß

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.