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Know-How

Der Spritzschattentest

17. April 2019
Dr. Gerrit Blümelhuber

Was ist eigentlich ein Spritzschattentest?

Spritzschattentest? Ja klar, das ist doch ... genau, oft gehört, aber doch keine Antwort parat? Eine genaue Erklärung bekommen wir von Dr. Gerrit Blümelhuber, Doemens.

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Know-How

Durchlaufkühler unter Kontrolle

10. April 2019
Dr. Johannes Tippmann

Ein Durchlaufkühler bringt im Sommer im Handumdrehen das Bier auf kühle Trinktemperaturen und trägt damit bei mancher Vereinsfeier oder Familienfest nicht unwesentlich zum Erfolg bei – wenn alles gut läuft. Nicht selten sorgt die Zapfanlage aber auch dafür, dass das Fest zum Desaster wird. Dr. Johannes Tippmann gibt euch eine Reihe von praktischen Hinweisen zu Problemen beim Durchlaufkühlerausschank.

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How-To

Düsseldorfer Altbier

02. April 2019
Horst Dornbusch

Wie wärs mal wieder mit einem ganz traditionellen Bierstil? Wir dachten an ein Düsseldorfer Altbier! Altbier ist ein irgendwie eigenartiges Bier – jedenfalls im Vergleich zu allen anderen Biersorten der Welt. Oft fälschlich als „hybride“ Sorte bezeichnet, ist Altbier in Wirklichkeit ein echtes obergäriges Bier, das jedoch relativ kühl vergoren und danach wie ein untergäriges Bier sehr kühl gelagert wird.

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Know-How


		
	
		

					
			

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Nasser Hopfen?

Es wurde gehirnt und ausprobiert und siehe da, Martin Schmailzl, Hopfenbauer und Geschäftsführer von Hopfen-Kontor, Vohburg, hatte eine Idee, die vielversprechend klingt. Schmailzl entwickelte ein neues Verfahren, bei dem frisch gepflückter Doldenhopfen unter Schutzatmosphäre zerkleinert, in luftdichten Behältnissen verpackt und anschließend in der Verpackung thermisch stabilisiert wird. So soll ein typisches Grünhopfenaroma möglichst gut erhalten bleiben. Denn da der Hopfen erst verpackt und dann thermisch behandelt wird, verflüchtigen sich die wertvollen aromatischen Inhaltsstoffe nicht. Außerdem dient die Schutzatmosphäre dazu, Oxidationsvorgänge zu vermeiden. Heraus kommt dann das Produkt WetHop. Der „nasse Hopfen“ weist noch einen Wassergehalt von 75-77 Prozent auf und ist für 18 Monate haltbar. Kaufen könnt ihr das neue Produkt beim Hopfen-Kontor entweder in der Dose oder im Aluminium-Folienbeutel.

WetHop (re.) im vergleich zu einer konventionell getrockneten Dolde (li.)
WetHop (re.) im Vergleich zu einer konventionell getrockneten Dolde (li.)

Praktiker aufgepasst!

Die Doemens Academy hat die Entwicklung von Anfang an begleitet. Im Technikum in Gräfelfing wurde verkostet und analysiert. Das Ergebnis: Genau wie Hopfenpellets kann WetHop über den ganzen Brauprozess hinweg eingesetzt werden. Ein paar Dinge müsst ihr aber beachten, wenn ihr WetHop einsetzt.

Je später ihr WetHop im Prozess verwendet, umso mehr Grünhopfenaromen gehen in das fertige Bier über. Gebt ihr WetHop im Kaltbereich, bleiben nahezu alle Grünhopfenaromen erhalten. WetHop liefert genauso wie jedes andere Hopfenprodukt entsprechende Bittereinheiten durch den Gehalt an α-Säure sowie Aromen durch die Hopfenöle. Die Versuche zeigten, dass die Verluste reduziert werden konnten, wenn ihr WetHop verwendet. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Alpha-Säuren schon teilweise vorisomerisiert werden, während das Produkt beim Abpacken thermisch stabilisiert wird. Und es scheint, dass die Alpha-Säuren besser in der Würze bzw. im Jungbier löslich sind, wenn sie mit einem höheren Restfeuchtegehalt verpackt wurden. 

Solltet ihr im Whirlpool Hopfen geben wollen, müsst ihr wissen, dass ein Teil des WetHop aufschwimmt. Doemens geht darum davon aus, dass hier nicht die volle Ausbeute an Hopfeninhaltsstoffen erzielt wird.

Wird WetHop im Kaltbereich gegeben, zeigt sich eine schlechtere Sedimentation im Vergleich zu Hopfenpellets. Bei Bieren, die nach dem Hopfenstopfen noch filtriert werden sollen, können sich dadurch verkürzte Filterstandzeiten ergeben.

Und nochmal zum Vergleich: Öl- und Alpha-Säurengehalte ausgewählter Hopfensorten in Pelletform und als WetHop findet ihr in folgender Tabelle.

Sorte Ölgehalt ml/100mg (Pellets) Ölgehalt ml/100mg (WetHop) Alpha-Säure % (Pellets) Alpha-Säure % (WetHop)
Cascade 1,24 2,26 5,05 4,35
Herkules 1,45 1,87 15,90 12,61
Mandarina Bavaria 1,13 1,09 7,96 6,96
Polaris 3,01 6,17 19,57 19,31

 

Sensorische Unterschiede

Ein sensorischer Vergleich zu anderen Hopfenprodukten musste natürlich auch her. Doemens startete daher eine Versuchsreihe mit den Hopfensorten Cascade, Herkules, Mandarina Bavaria und Polaris. Die verwendeten Pellets und der WetHop stammten jeweils aus demselben Jahrgang, demselben Hopfengarten und wurden in einer standardisierten 12 °P-Würze in einer dreimaligen Hopfengabe verkocht. Erreicht werden sollten 30 Bittereinheiten.

Das Ergebnis der beiden Vergleichsprodukte hätte unterschiedlicher nicht sein können. Die Hopfenaromatik bei WetHop lässt deutlich andere Geschmackskomponenten erkennen. Grüne und würzige Noten treten deutlicher hervor, aber auch die fruchtbetonten Noten sind häufig deutlich verstärkt im WetHop-Bier zu finden.

Herkules – Vergleich Pellets vs. WetHop
Herkules – Vergleich Pellets vs. WetHop
Polaris – Vergleich Pellets vs. WetHop
Mandarina Bavaria – Vergleich Pellets vs. WetHop
Cascade – Vergleich Pellets vs. WetHop

An die Kessel, fertig, los!

Solltet ihr euch nun denken, ich habe schon lange auf ein Hopfenprodukt gewartet, das die Eigenschaften des Grünhopfens mitbringt und meinem Bier einen "hopfen-grüneren" Charakter verleiht, dann legt doch los und probiert es selbst aus! Wir warten gespannt auf euren Bericht und eure Erfahrungen, die ihr mit WetHop macht.

Den kompletten Artikel von Autor Dr. Gerrit Blümelhuber findet ihr in der BRAUWELT Nr. 6 (2018).

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Die Inhalte von GradPlato findest du super, bist aber auf der Suche nach noch mehr Bier-Wissen? Dann schau doch mal bei der BRAUWELT vorbei! Hier kannst du dich in aller Ausführlichkeit über die aktuellen Themen der Braubranche informieren – online und offline

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Portraits

Abenteuer Hefejagd

22. März 2019
Dr. Lydia Junkersfeld

Er ist der Hefejäger unter Weihenstephans Brauern. Tiefe Keller, alte Bierflaschen, knorrige Baumrinden – das alles ist für Dr. Mathias Hutzler vom Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität klassisches Suchgebiet. Er sucht nach unbekannten Hefen. Nach Hefen, die anders sind – die im Bier für das „gewisse Etwas“ sorgen. Für GradPlato war Dr. Lydia Junkersfeld bei der Verkostung dabei.

Portraits

Ausgezeichnet: Die Private Landbrauerei Schönram

13. März 2019
Dr. Karl-Ullrich Heyse

Seit dem Jahr 2008 konnte die Privatbrauerei Schönram insgesamt 19 Medaillen beim European Beer Star gewinnen. Auch 2018 gab es wieder Gold für das "Surtaler Schankbier". Was ist das Geheimnis der oberbayerischen Brauerei?

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Düsseldorfer Altbier

02. April 2019
Horst Dornbusch

Wie wärs mal wieder mit einem ganz traditionellen Bierstil? Wir dachten an ein Düsseldorfer Altbier! Altbier ist ein irgendwie eigenartiges Bier – jedenfalls im Vergleich zu allen anderen Biersorten der Welt. Oft fälschlich als „hybride“ Sorte bezeichnet, ist Altbier in Wirklichkeit ein echtes obergäriges Bier, das jedoch relativ kühl vergoren und danach wie ein untergäriges Bier sehr kühl gelagert wird.

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Kellerbier

01. Februar 2019
Horst Dornbusch, Karl Schiffner, Christoph Habel

Ein Kellerbier für die Home Brew Bayreuth: Wenn ihr damit liebäugelt, in Bayreuth am Wettbewerb von Maisel & Friends und BrauBeviale teilzunehmen, aber noch nicht genau wisst, wie ihr euer Kellerbier angehen wollt, dann werft einfach einen Blick in unser Rezept. Wir bieten einen Brauanstoß. 

Events

BrauBeviale - Servus und bis zum nächsten mal!

12. November 2018
Christoph Habel

Die BrauBeviale 2018: Vom 13. bis 16. November 2018 wurde Nürnberg wieder zum Reiseziel für alle Brauer/-innen: Von Dienstag bis Donnerstag drehte sich in den Hallen der NürnbergMesse bei der BrauBeviale 2018 alles um das wahrscheinlich beste Getränk der Welt. Wir stromerten natürlich auch über die Messe und versorgten euch mit unseren Eindrücken von Neuheiten, Trends und leckeren Bieren.

Events

Wer braut das beste Witbier?

19. Oktober 2018
Candy Sierks

Bier wird in Deutschland nicht mehr nur getrunken, Bier wird selbstgemacht! Das Thema Hobbybrauen boomt, zu sehen auch an der Teilnehmerzahl der 2. Deutschen Hobbybrauermeisterschaft der Störtebeker Braumanufaktur. 120 Hobbybrauer haben sich der Herausforderung gestellt, das beste Witbier für den Wettbewerb zu brauen.

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Der Spritzschattentest

17. April 2019
Dr. Gerrit Blümelhuber

Was ist eigentlich ein Spritzschattentest?

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Durchlaufkühler unter Kontrolle

10. April 2019
Dr. Johannes Tippmann

Ein Durchlaufkühler bringt im Sommer im Handumdrehen das Bier auf kühle Trinktemperaturen und trägt damit bei mancher Vereinsfeier oder Familienfest nicht unwesentlich zum Erfolg bei – wenn alles gut läuft. Nicht selten sorgt die Zapfanlage aber auch dafür, dass das Fest zum Desaster wird. Dr. Johannes Tippmann gibt euch eine Reihe von praktischen Hinweisen zu Problemen beim Durchlaufkühlerausschank.

Beitrag des Monats

Bierwissen

Brauer haben eine eigene Sprache ‒ Wir sorgen für Verständigung. In unserem Glossar findet ihr die wichtigsten Begriffe rund ums Bierbrauen kurz und knapp erklärt.

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Unsere BrauMeister

Karl Schiffner

Gastronom | Sommelier | Bierenthusiast
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Günther Thömmes

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Dr. Katharina Fejfar

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Christian Dekant

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Christoph Habel

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